Portraits
Bei dieser Aufgabe gestalten die Kinder Gesichter aus flachen Objekten. Kreise, Ovale, Bögen, Zacken und Ringe werden zu Augen, Mund, Nase, Haaren und Accessoires. Durch das Übereinanderlegen der Formen entstehen Ebenen, ähnlich wie bei einer Collage aus Papier. Die Beispiele zeigen, wie unterschiedlich die Ergebnisse ausfallen.
Im Mittelpunkt steht der kreative Umgang mit Grundformen. Die Kinder üben, Formen gezielt zu verändern, also zu skalieren, zu drehen, zu strecken und anzuordnen, und überlegen dabei, welche Form sich für welches Gesichtsteil eignet. Gleichzeitig bietet die Aufgabe einen Anlass für Gespräche über Gestaltung: Wie wirkt ein Gesicht durch Farben und Formen? Wie lässt sich ein Gefühl oder eine Persönlichkeit zeigen?
Da die Porträts flach aufgebaut sind, lassen sie sich gut mit dem 3D-Drucker herstellen. Mit dem Lasercutter können die einzelnen Teile aus farbigem Material ausgeschnitten und als Schichtbild zusammengeklebt werden.
Die Aufgabe ist niederschwellig und für alle Klassenstufen geeignet. Zur Differenzierung können Vorgaben gemacht werden, etwa „nur fünf Formen“, „nur Kreise und Dreiecke“ oder „ein Selbstporträt“, oder die Kinder gestalten frei ein Fantasiegesicht.

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