Murmel-Labyrinth konstruieren
In der Konstruktionssoftware lassen sich aus einfachen, schmalen Quadern Labyrinthe bauen, die nach dem 3D-Druck zu einem echten Geschicklichkeitsspiel werden: Eine Murmel wird durch Kippen der Platte vom Eingang zum Ausgang gerollt.
Beim Entwerfen steht logisches Denken im Vordergrund. Die Kinder überlegen, wo der richtige Weg verläuft, wie sie Sackgassen und Abzweigungen einbauen und ob es wirklich nur einen Weg zum Ziel gibt. Hilfreich ist es, das Labyrinth zuerst auf Kästchenpapier zu skizzieren und den Lösungsweg einzuzeichnen. Wer möchte, kann das Labyrinth symmetrisch gestalten, etwa indem eine Hälfte gebaut und anschließend gespiegelt wird. Dabei stellt sich die interessante Frage, wie ein symmetrisches Labyrinth trotzdem knifflig bleiben kann.
Gleichzeitig verlangt die Aufgabe Genauigkeit. Die Gänge müssen breit genug für die Murmel sein, aber nicht zu breit, damit das Labyrinth seinen Reiz behält. Dafür wird der Durchmesser der Murmel gemessen, zum Beispiel mit einem Messschieber, und in die Konstruktion übertragen. Außerdem müssen die Wände sauber aneinanderstoßen, damit die Murmel nicht durch Lücken entwischt. Ein hoher Rand verhindert, dass sie herausrollt.
Nach dem Druck wird getestet: Kommt die Murmel durch? Ist das Labyrinth zu leicht oder zu schwer? Besonders reizvoll ist es, die Labyrinthe zu tauschen und die Entwürfe der anderen auszuprobieren. So verbinden sich Planung, Logik und Feinmotorik zu einem Spiel, das die Kinder selbst erfunden haben.
Zur Differenzierung können Größe, Anzahl der Sackgassen oder zusätzliche Elemente wie Brücken, Fallen oder mehrere Ausgänge variiert werden.

Hat dir das Material geholfen?
Dein Feedback hilft uns, das Material weiter zu verbessern.
Danke für dein Feedback!
Brauchst du Hilfe mit dem Material? Schreib uns an info@tinkertoys.de.
Das hat leider nicht geklappt. Bitte versuch es später noch einmal.
Passt dazu

