Startchancen-Programm
Wie Startchancen-Schulen Making und 3D-Konstruktion so in den Fachunterricht bringen, dass es auf Deutsch, Mathematik und sozial-emotionale Kompetenzen einzahlt – und welches Budget was finanziert.
Aktualisiert im Oktober 2026
Ausgangslage
Mit dem Startchancen-Programm fördern Bund und Länder über zehn Jahre rund 4.000 Schulen mit einem hohen Anteil sozial benachteiligter Schülerinnen und Schüler. Im Mittelpunkt stehen die Basiskompetenzen in Deutsch und Mathematik sowie sozial-emotionale Kompetenzen. Das Programm ruht auf drei Säulen: Investitionen in eine lernförderliche Ausstattung (Säule I), dem Chancenbudget für bedarfsgerechte Schul- und Unterrichtsentwicklung (Säule II) und zusätzlichem Personal für multiprofessionelle Teams (Säule III).
Woran es in der Praxis scheitert, ist selten die Technik. Es fehlen eher Angebote, die im Alltag funktionieren und Lehrkräfte nicht zusätzlich belasten. In Gesprächen mit Schulen hören wir immer wieder drei Ausgangslagen:

Basiskompetenzen
Konstruieren ist kein Selbstzweck: Jedes Projekt in TinkerSchool hat einen fachlichen Anlass – und ein Ergebnis, das die Kinder in der Hand halten.
Lesen, Schreiben, Sprechen
Lesen, Schreiben, Sprechen: Kinder beschreiben ihre Modelle, schreiben Bauanleitungen und erfinden Geschichten zu ihren Figuren – etwa im Märchenwettbewerb TinkerTales. Das schafft echte Schreibanlässe, gerade auch für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache.
Mehr zum TinkerTales Wettbewerb →
Raum, Form & Proportion
Raum, Form und Proportion: von der Skizze auf Papier über die 3D-Konstruktion bis zum gedruckten Objekt. Ansichten, Maße und Körper werden begreifbar, weil die Kinder sie selbst bauen.
Material für Mathematik →
Sozial-emotionale Kompetenzen
Selbstwirksamkeit, Frustrationstoleranz und Teamarbeit: Ein Modell gelingt selten im ersten Versuch. Wer verbessert, neu druckt und im Team plant, erlebt, dass sich Dranbleiben lohnt.

Förderfähigkeit
Das Chancenbudget ist kein Topf für beliebige MINT-Projekte. Förderfähig sind Maßnahmen, die in der Zielvereinbarung der Schule begründet sind und auf die Basiskompetenzen einzahlen. Die Orientierungshilfen der Länder nennen MINT-Bildung ausdrücklich als möglichen Baustein – wenn sie diesen Bezug herstellt.
Genau dafür ist TinkerSchool gebaut: Die Lerneinheiten haben ausgewiesene Lernziele und Lehrplanbezüge in Fächern wie Sachunterricht, Mathematik, Deutsch und Kunst. Lernpfade führen Kinder Aufgabe für Aufgabe zum eigenen Modell, und die Lehrkraft sieht jederzeit den Lernstand der Klasse. So lässt sich gegenüber Schulaufsicht und Schulträger nachvollziehbar darlegen, wofür das Budget eingesetzt wird.
Welche Regeln im Detail gelten, unterscheidet sich je nach Bundesland. Maßgeblich sind die Vorgaben Ihres Landes und die Zielvereinbarung Ihrer Schule.
Finanzierung
Eine grobe Orientierung – die genaue Zuordnung klären Schule und Schulträger mit den Vorgaben des Landes.
Lernförderliche Ausstattung: 3D-Drucker, Tablets, Mobiliar und die Einrichtung eines Makerspace. Beschafft in der Regel über den Schulträger.
Für Schulträger →Pädagogische Umsetzung: TinkerSchool-Lizenz, Lernboxen, Unterrichtsmaterial und Fortbildungen – anschlussfähig an die Lernpfade.
Zum Onlineshop →In einigen Ländern gibt es zusätzliche Mittel für kulturelle Bildung, in NRW etwa ab dem Schuljahr 2026/27 ein Chancenbudget Kultur. Kreative Formate wie TinkerTales lassen sich hier einordnen.
Ausstattung
3D-Drucker, Tablets oder Möbel für den Makerspace werden meist über Investitionsmittel und in Abstimmung mit dem Schulträger beschafft. TinkerToys liefert die Software, das Unterrichtsmaterial und die Fortbildung, damit die Geräte im Fachunterricht ankommen. Gerne stimmen wir uns schon früh mit Ihrem Schulträger oder Medienzentrum ab – etwa zu Lizenzmodell, Anmeldung und Datenschutz.
Für die Zielvereinbarung oder den Antrag beim Schulträger hilft oft ein kurzer Absatz, der Maßnahme und Ziel verbindet. Diesen Text können Sie übernehmen und an Ihre Schule anpassen:
Formulierungshilfe für die Zielvereinbarung

Was wir beisteuern
Webbasiert und als App, altersgerecht für die Klassen 1 bis 10, mit Export für 3D-Drucker, Lasercutter und VR. Zur Software →
Fertige Lerneinheiten und Kursvorlagen für über 100 Unterrichtsstunden – wiederholbar einsetzbar, mit Lernzielen und Lehrplanbezügen. Zum Unterrichtsmaterial →
Praxisnahe Fortbildungen mit didaktischem Schwerpunkt – vor Ort oder online, damit das Kollegium sicher startet. Zu den Fortbildungen →
DSGVO-konform mit Servern in Deutschland, Schülerkonten ohne E-Mail-Adresse, Anmeldung auch über die Schulportale vieler Länder.
Wir beraten Schulträger und Medienzentren zu Lizenzmodell, Anbindung und Einführung. Für Schulträger →
Für Bildungseinrichtungen mit 30 Tagen Zahlungsziel – passend zu den Abläufen in Schule und Verwaltung.
Nein. TinkerSchool ist für den Unterricht ab Klasse 1 gemacht und intuitiv zu bedienen. Fertige Lernpfade führen die Kinder selbstständig durch die Aufgaben. Mit einer Fortbildung startet das Kollegium sicher.
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Für die Klassen 1 bis 10. Besonders viele Lerneinheiten gibt es für die Grundschule. Dieselbe Software wächst bis in die Sekundarstufe mit.
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In der Regel ja, wenn der Einsatz in der Zielvereinbarung Ihrer Schule begründet ist und auf die Basiskompetenzen einzahlt, also auf Deutsch, Mathematik oder sozial-emotionale Kompetenzen. Die genauen Regeln legt jedes Land fest. Gern helfen wir bei der Begründung. Eine Formulierungshilfe finden Sie in diesem Beitrag.
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Ja. Mit der kostenlosen Testlizenz nutzt Ihre Schule TinkerSchool 30 Tage lang mit den eigenen Klassen. Danach endet der Test automatisch, ohne Kündigung.
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Hardware wie 3D-Drucker, Tablets oder Möbel für den Makerspace wird meist über Investitionsmittel (Säule I) und in Abstimmung mit dem Schulträger beschafft. Lizenzen, Unterrichtsmaterial und Fortbildungen lassen sich dagegen in der Regel über das Chancenbudget (Säule II) finanzieren.
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Verbinden Sie die Maßnahme mit einem konkreten Ziel. Zum Beispiel: „Räumliches Vorstellungsvermögen in Klasse 3 und 4 stärken“ oder „Schreibanlässe für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache schaffen“. Nennen Sie Klassenstufen, Fächer und feste Zeitfenster im Unterricht. Im Beitrag finden Sie einen Textbaustein, den Sie anpassen können.
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Bildungseinrichtungen bestellen im Onlineshop auf Rechnung mit 30 Tagen Zahlungsziel. Für mehrere Schulen oder einen ganzen Schulträger erstellen wir gern ein Angebot.
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So geht es weiter
Beratung
Schreiben Sie uns kurz, an welcher Schule Sie sind und was Sie vorhaben – wir melden uns zeitnah. Lieber telefonieren? 0800 200 5168, kostenfrei, Mo–Fr 9–16 Uhr.

Mit der Testlizenz probiert Ihr Kollegium TinkerSchool mit den eigenen Klassen aus. Der Test endet automatisch – ohne Kündigung.