Stop-Motion-Filme mit eigenen Figuren
Die Konstruktionssoftware lässt sich für eigene Trickfilme nutzen. Kinder können darin Figuren, Kulissen und Requisiten entwerfen, die anschließend mit dem 3D-Drucker hergestellt und im Stop-Motion-Verfahren verfilmt werden. Dabei wird eine Szene Bild für Bild fotografiert, und zwischen den Aufnahmen werden die Figuren und Gegenstände jeweils ein kleines Stück bewegt. Hintereinander abgespielt entsteht so der Eindruck von Bewegung.
Das Projekt verbindet mehrere Bereiche. Zu Beginn entwickeln die Kinder eine kurze Geschichte und planen ihre Szenen, zum Beispiel mit einem einfachen Storyboard. Beim Konstruieren müssen sie praktische Fragen lösen: Wie groß sollen die Figuren im Verhältnis zur Kulisse sein? Steht die Figur stabil? Welche Teile sollen beweglich sein, und wie lassen sie sich zusammenstecken? Beim Drehen lernen sie schließlich die Grundlagen des Trickfilms kennen: kleine Bewegungsschritte, ruhige Kameraposition, gleichbleibendes Licht.
Gefördert werden dabei räumliches Vorstellungsvermögen, Erzählkompetenz und Medienbildung, aber auch Geduld, Planung und Zusammenarbeit, denn Stop-Motion-Filme entstehen am besten im Team mit verteilten Rollen.
Für die Umsetzung genügen ein Tablet mit einer Stop-Motion-App und ein Stativ oder eine einfache Halterung. Der Umfang lässt sich gut anpassen: von einer kurzen Szene mit einer einzigen Figur bis hin zu einem kleinen Film mit mehreren Schauplätzen, Titeln und Ton. Die gedruckten Figuren können außerdem im Unterricht weiterverwendet werden, etwa zum Nachspielen von Geschichten oder als Erzählanlass.

Hat dir das Material geholfen?
Dein Feedback hilft uns, das Material weiter zu verbessern.
Danke für dein Feedback!
Brauchst du Hilfe mit dem Material? Schreib uns an info@tinkertoys.de.
Das hat leider nicht geklappt. Bitte versuch es später noch einmal.
Passt dazu

