Wie funktioniert eigentlich 3D-Druck? Diese Lernbox beantwortet die Frage mit echten Materialproben, Infill-Mustern und Anschauungsobjekten zum Anfassen. Sie ergänzt die TinkerSchool-Lerneinheiten „Wissen: 3D-Druck für die Grundschule" und „Wissen: 3D-Druck ab Klasse 5" und vermittelt das technische Hintergrundwissen für den Einsatz von 3D-Druck im Unterricht.
59,00 €
Die Lernbox Wissen 3D-Druck ist die technische Wissensbasis der TinkerSchool-Lernreihe. Während andere Lernboxen das Konstruieren in den Mittelpunkt stellen, beantwortet diese Box eine fundamentale Frage: Wie funktioniert eigentlich 3D-Druck? Und sie tut es so, wie man es Kindern erklären muss – nicht durch Theorie, sondern durch echte Materialien, aufgeschnittene Modelle und Anschauungsobjekte zum Anfassen.
Vom Druckprinzip zum Materialwissen
Drei zentrale Konzepte des 3D-Drucks werden in der Box greifbar gemacht. Erstens das Infill: Drei aufgeschnittene Druckobjekte zeigen die Muster Gyroid, Rectilinear und Triangular, drei Infill-Karten machen den Zusammenhang zwischen Fülldichte (10 %, 40 %, 80 %), Stabilität und Materialverbrauch sichtbar – eine wichtige Erkenntnis für jede:n, der oder die selbst druckt. Zweitens das Stützmaterial: Eine Brücke ohne und ein Pferd mit Stützen zeigen, warum manche Geometrien zusätzliche Konstruktionshilfen brauchen. Drittens die Druckmaterialien selbst: Fünf Materialproben – ABS, FLEX, PLA-Bronze, PLA-Holz und PLA-Stahl – machen das abstrakte „Filament“ zu fühlbaren Werkstoffen mit jeweils eigenen Eigenschaften. Die FLEX-Vase, die sich tatsächlich zusammendrücken lässt, ist dabei der haptische Aha-Moment, an den sich Schülerinnen und Schüler erfahrungsgemäß noch Jahre später erinnern.
Anwendung im Unterricht
Die Box eignet sich besonders für den Technikunterricht ab Klasse 5, aber auch für den Sachunterricht in der Grundschule, wenn das Thema 3D-Druck altersgerecht eingeführt werden soll. Das beiliegende A2-Lernposter „Wissen 3D-Druck“ gehört in jedes Klassenzimmer, das mit 3D-Druck arbeitet: Es ordnet die Technologie historisch in die industriellen Revolutionen ein, zeigt zentrale Anwendungsbereiche von Industrie bis Medizin und vermittelt die wichtigsten Druckverfahren und Werkstoffe auf einen Blick. Lehrkräfte berichten regelmäßig, dass die Box Gespräche und Diskussionen in der Klasse anregt – über Nachhaltigkeit (warum PLA und nicht ABS?), über Anwendungen (was wird heute schon gedruckt?), über Berufsbilder (wer arbeitet eigentlich mit dieser Technologie?). Das macht sie zur idealen Grundlage für fächerverbindenden Unterricht.
Pädagogische Einordnung und Kombination
Diese Lernbox vermittelt das Hintergrundwissen – für die praktische Umsetzung kombiniere sie mit einer TinkerSchool-Lizenz zum digitalen Konstruieren und der Werkzeugbox „3D-Druck Nachbearbeitung“ für das saubere Finish nach dem Druck. So entsteht ein vollständiger 3D-Druck-Workflow: Verstehen → Konstruieren → Drucken → Nachbearbeiten. Schülerinnen und Schüler lernen nicht nur, wie man ein Modell baut, sondern entwickeln ein technisches Verständnis dafür, was beim Druck im Inneren des Geräts und im Material passiert – eine Kompetenz, die weit über den einzelnen Druck hinausweist und in praktisch allen technischen Berufsfeldern an Bedeutung gewinnt.